Eine eher provozierende Aussage, ich weiß. Allerdings ist dies bei sehr sehr vielen Seiten der Fall. Damit meine ich die Spammer und nicht die Facebook Reichweite im Allgemeinen. Unzählige Stories in den Branchenmedien und Blogs gibt es derzeit zum Thema: „Facebook senkt die Reichweite auf Seiten“ – „Facebook kassiert ab“ – und so weiter und so fort – ein Jammerkonzert der Marketingtraditionalisten.

Thomas Knüwer zitierte in seinem Blogartikel zu dieser Entwicklung, Heiko Hebig. Dieser ist zuständig für Unternehmensbeziehungen bei Facebook und postet jüngst dazu:

Der allergrößte Teil dessen, was Unternehmen auf Facebook tun, ist in der Realität aber Kindergarten-Kommunikation nach dem Motto „Tutsitusi, wie war Euer Wochenende?“ Dazu gibt es putzelig variierte Stock-Fotos mit ganz viel Herzchen. Das ist ein gewissen Zeit und in einer gewissen Zielgruppe ganz nett. Aber irgendwann langweilt es, weshalb die Aktivität dann wieder mit Werbung nach oben geschossen werden muss.

Was Marken und Unternehmen benötigen ist eine Kommunikationsidentität im Sinne von Schreib- und Sprachstil und eine authentische Bildersprache (Stockfotos sind dazu keine gute Lösung – lesen Sie dazu meinen Blog-Post „Storytelling in Bildern“ )Es ist eine absolute Notwendigkeit eine langfristige Kommunikationsstrategie zu entwickeln. Was Facebook User definitiv nicht wollen sind triviale Marktschreier und selbstverliebte Marketingtraditionalisten – Marke Spammer. Dafür hat weder der Facebook User Zeit noch Lust, sowie jeder von uns, von traditioneller Werbung bereits ohnedies eher angewidert  ist.

Ich kann es sehr gut nachvollziehen, dass Mark Zuckerberg hier massiv auf seinen Newsfeed achtet. Geht dieser oberflächliche Schwachsinn weiter wie bisher wird Facebook uncool. Die Entscheidung den Algorithmus in Puncto Facebook Reichweite zu optimieren – ja zu optimieren, Sie haben richtig gelesen – ist für mich absolut nachvollziehbar. Ich begrüße diesen Schritt der Facebook Reichweite Verringerung bei unrelevanten Content sehr. Also Schluss mit Jammern rund um die Reichweite, denn damit ändert sich nichts. Ordentlicher Inhalt muss her, sonst wird es nichts mit Ihrer Facebook Seite.

Unternehmen müssen ihre Kommunikationsroutinen und die traditionelle Marketingsprache endlich verlassen. Wir leben nicht mehr im letzten Jahrtausend und die Welt bleibt nie stehen. Firmen müssen ihre Community und deren Interessen endlich in den Mittelpunkt stellen. So schwer ist dies nicht oder doch?

Gilt es lediglich die Perspektive zu verändern. Was leider für viele Verantwortliche und Umsetzer ein riesiges Problem darstellt. Setzen Sie die Brille und Wahrnehmungmuster des Kunden auf – hier stellt sich dann bei vermutlich die Frage: Wie funktioniert dies jetzt in der Praxis?  Und das schwierigste zum Schluss: die eigene Selbstverliebtheit und seinen Egoismus zu reduzieren oder am Besten gleich gegen Null zu fahren.

Meine Empfehlung: Helfen Sie Ihren Fans. Stiften Sie Sinn. Seinen Sie nützlich. Schlicht formuliert: Kümmern Sie sich um Ihre Community. Die Menschen werden es ihnen danken mit Likes, Shares und Kommentaren. Was wiederum Facebook „Gefällt“ und es Ihnen mit Reichweite dankt.

„Alles in allem ein richtig schönes soziales Humansystem.“, so Harald Sturm, Geschäftsführer Next Generation Media – Content Marketing Agentur

Wir müssen lernen ehrlich helfen zu wollen. Denn: Wo Hilfe angenommen wird entsteht vertrauen. Wo vertrauen ist – dort entwickeln sich Beziehungen. Wo gute Beziehungen sind, fühlen wir uns sicher und geborgen. Somit sind weitere zufriedene Kunden im Anmarsch.

 

… und wir helfen gerne Ihnen. Schreiben Sie uns jetzt ein kurzes Mail (einfach hier klicken) wir rufen Sie gerne zurück und vereinbaren eine kostenloses Supportgespräch.

Beitragsbild: (c) NGM Slide „Wünsche und Sehnsüchte zu verstehen“ aus einem Vortrag von Harald Sturm bei der „The Search Conference“ 2013 in München.

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