Was fällt Ihnen spontan ein, wenn sie an Greenpeace denken? Sicher die Geschichte des kleinen Schlauchbootes, das gegen den großen Öltanker kämpft. David gegen Goliath. Solche Geschichten fallen auf, sie informieren uns, sie lösen Gefühle in uns aus und wir erinnern uns besonders gut und gern an sie.

Schon von Kindesbeinen an lernen wir die Welt durch Geschichten kennen, die wir auf dem Schoß unserer Eltern und Großeltern gehört haben. Wir erfahren, welche Konflikte es in der Welt gibt und nach welchen Regeln Menschen diese Konflikte lösen. Wir lernen das Muster, dass das Gute das Böse besiegt. Wir erfahren, dass sich Hässliches in Schönes wandeln kann, wie der Frosch, der zum Prinzen wird. So lernen wir weit mehr als das eigentlich Gehörte.

Später in unserem Leben rufen wir die Muster aus Geschichten unbewusst ab (visual Storytelling) und prüfen, ob wir mit ihnen etwas einordnen und eigene Probleme lösen können. Ein Beispiel ist der Amerikanische Traum, vom Tellerwäscher zum Millionär, der viele Menschen dazu gebracht hat, in die USA auszuwandern und dort ihr Glück zu suchen.

Auch Organisationen lernen wir am besten kennen, wenn sie uns ihre Geschichte erzählen und vor allem, wenn wir sie sehen können: Konkrete Bilder überzeugen stärker als allgemeine Bildaussagen, zum Beispiel lächelnde Menschen.

Visual Storytelling: Geschichten sind besonders gehirngerecht, weil sie bildhaft, bewegungsnah und anschaulich sind. Sie wollen nicht möglichst viele Informationen über die Organisation vermitteln, sondern Schlüsselinformationen, durch die Menschen entscheiden können, die Organisation zu unterstützen oder nicht. Über die reinen Fakten hinaus erzählen sie, was der Organisation wichtig ist, was ihr Denken, Fühlen und Handeln bestimmt und wie es eine einzigartige Belohnung bietet.

Wie wichtig Geschichten für uns sind, zeigt sich darin, dass wir eigene neuronale Netzwerke haben, die auf Geschichten spezialisiert sind – Gedächtnisforscher sprechen vom episodischen Gedächtnis, einige nennen es auch episodisch-autobiographisches Gedächtnis. In diesem Gedächtnissystem legen wir unsere Lebensgeschichten ab, wie die Erinnerung an den ersten Schultag und den Start in unserem Unternehmen. Dieses Gedächtnissystem verfügt über enorme Kapazitäten, weil es für uns sehr wichtig ist, auf dieses umfangreiche Wissen schnell zuzugreifen.

Visuelles Storytelling Content Markeitng

Auch Content Marketing setzt Storytelling zunehmend ein. Grund ist, dass sich Geschichten hervorragend eignen, Fakten anschaulich, interessant und besonders glaubwürdig zu vermitteln. Wir lieben Organisationen, die uns mit einer faszinierenden Geschichten unterhalten: Geschichten über den Werdegang, deren Arbeit und deren Leistungen, Geschichten über begeisterte Kunden, Geschichten vom Erfolg.

Durch diese Geschichten lernen wir die Beweggründe von Firmenlenkern kennen, deren Träume und Visionen, deren Erfolge und Misserfolge, deren Zweifel und Gewissheiten. Wir erfahren von Kundenproblemen und wie die Organisation sie löst. Kurzum: Das ist der Stoff, aus dem Geschichten gemacht sind.

Sehen wir Geschichten auf den Bildern von Organisationen, wirken sie besonders stark, weil sie innere Bilder aufbauen: Amnesty International zeigt, wie ihre Mitglieder die Mitmach-Idee der Organisation umsetzen. Die Deutsche Krebshilfe erzählt von ihrem Kampf gegen diese Krankheit, in dem sie manchmal zurückgeworfen wird, dann aber wieder einen Schritt vorankommt.

Gute Storys fallen auf, sind leicht verständlich und erhalten das Interesse der Bezugsgruppen. Wer hört sie nicht gern: die Geschichte von der Firmengründung in der Garage bis zum Einzug in die Wall Street? Hewlett-Packard, Microsoft und viele andere Unternehmen erzählen sie. Andere Organisationen berichten, wie sie hart für bedingungslose Qualität arbeiten, welche Hindernisse sich in den Weg stellen und wie sie diese überwinden. Vom Firmengründer Zeiss ist überliefert, dass er Mikroskope wutentbrannt auf den Boden warf, wenn sie nicht seinen Qualitätsansprüchen genügten. Von Bill Hewlett ist bekannt, dass er durch die Fabrikhallen lief, mit jedem Mitarbeiter sprach und immer eine offene Tür für sie hatte – neudeutsch „Open Door Policy“ genannt.

 

Rufen Sie uns jetzt an +43 664 5289751 und vereinbaren wir einen Termin, um über Ihr visual Storytelling zu sprechen.

Quelle: Dies ist großteils ein Auszug aus dem Buch von Prof. Dr. Herbst, aus seinem Buch „Bilder, die ins Herz treffen“

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